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Warum sind Nickerchen so gesund?

Geschrieben von Aug 14,2014 0 Kommentare

Warum sind Nickerchen so gesund?

Nickerchen (im Englischen naps) sind vielerorts nach wie vor verpönt. Ein Mittagsschläfchen auf der Arbeit ist nicht nur unmöglich, sondern auch unvorstellbar. Dabei weiß man schon länger um die gesundheitlichen Vorteile von Nickerchen.

De facto sind Nickerchen völlig natürlich: Wenn Menschen keine Verpflichtungen wie Arbeit, etc. haben, tendieren sie generell dazu, nicht nur nachts längere Zeit zu schlafen, sondern auch eine etwas kürzere Zeit nachmittags mit Schlafen zu verbringen.

Doch Nickerchen haben auch positive Auswirkungen auf viele andere Bereiche: So haben Nickerchen einen positiven Effekt auf die Aufmerksamkeit, Leistung und Kreativität und wirken damit Stress entgegen. Bereits ein 10-minütiges Mittagsschläfchen kann einem dabei helfen, wach zu bleiben, wenn man vorher zu wenig geschlafen hat.

Untersuchungen mit müden Autofahrern haben gezeigt, dass ein Nickerchen von 30 Minuten nahezu den gleichen Effekt hat wie Kaffee. Nickerchen sind besonders empfehlenswert für Schichtarbeiter, die außerhalb der üblichen 9-17-Uhr-Zeiten tätig sind. Untersuchungen mit Nachtarbeitern haben gezeigt, dass ein Nickerchen die Aufmerksamkeit erhöht.

Für ein perfektes Nickerchen sollte man folgende Dinge beachten:

1) Ideale Zeit für ein Nickerchen
Wenn es um die beste Zeit für ein Nickerchen geht, sollte man stets bedenken, wann man in der Regel zu Bett geht und aufsteht. Frühsaufsteher, die bereits um 6 morgens oder noch früher auf den Beinen sind, sollte versuchen, das Nickerchen um 13 Uhr zu halten. Wer später aufsteht (z.B. um 8 oder 9 Uhr), sollte nicht vor 15 Uhr schlafen. Der Mittag bzw. Nachmittag ist die ideale Zeit für ein Nickerchen.

2) Ideale Dauer des Nickerchens
Bei der idealen Dauer eines Nickerchens gibt es große individuelle Unterschiede. Dennoch kann man sagen, dass eine Dauer von 10 bis 20 Minuten für die meisten Menschen am besten funktioniert. Wer länger schläft, riskiert in den Tiefschlaf zu geraten. Und ein vorzeitiges Aufwachen auf dem Tiefschlaf, was bei einem Schläfchen am Nachmittag meist unvermeidlich ist, führt nahezu immer zu einem Zustand von Abgeschlagenheit, der mit verringerter mentaler und physischer Leistungsfähigkeit einhergeht. Damit man sich nicht sorgt, dass man länger schläft als man sollte, empfiehlt es sich, einen Wecker zu stellen.

3) Idealer Ort für ein Nickerchen
Der ideale Ort für ein Schläfchen sollte möglichst ruhig und dunkel sein. Ohrstöpsel oder noch besser Ohropax und eine Schlafmaske erweisen sich hierbei als besonders hilfreich. Außerdem sollte man sich vollständig ausstecken können und die Unterlage soll auch bequem sein. Nichts ist schlimmer, als mit Verspannungen aufzuwachen.

Wer allerdings unter Schlaflosigkeit leidet, sollte keine Nickerchen halten. Wer Probleme mit dem Einschlafen hat, sollte nicht nur versuchen, jeden Tag zur selben Zeit schlafen zu gehen, sondern auch ein warmes Bad vor dem Schlafen nehmen. Nach dem warmen Bad fällt die Körpertemperatur rapide ab, was uns automatisch schläfrig macht. Auch ein warmes Getränk wirkt auf diese Weise.

Entsprechend spielt auch die Zimmertemperatur eine wichtige Rolle beim Einschlafen. Die ideale Zimmertemperatur liegt zwischen 16 und 19° Celsius. Auch ein oder beide Füße außerhalb der Decke können dabei helfen, die Körpertemperatur schneller fallen zu lassen und entsprechend besser einzuschlafen.

In diesem Video erfahren Sie mehr zum Thema „besser Schlafen“:

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